Nathir a´faír!

Die ersten Erz#hlungen zu Fergals Geschichte finden sich hier: »Die erste Wache«, »Die zweite Wache« und »Ein unerwartetes Wiedersehen«. Für das Verständnis ist es gut, die drei genannten Kurzgeschichten zuerst zu lesen. Die Erläuterungen zu den Ziffern finden sich am Ende der Kurzgeschichte.


 

Nathir a´faír!

Fergal

 

Jenen aber, welche nicht mehr zu den Coraniaid zählten,
ihnen war es versagt, teilzuhaben an der Gnade.
Erst spät erkannten sie ihren Verrat.
Nur wenigen aus ihren Sippen wurde Vergebung
um den Preis der Aufgabe ihres Selbst zuteil.
Und so wandelten sich die Neamh-neacha¹
von denen manche ihr Blut den Edlen der Coraniaid verschrieben.

 

Emhain Abhlach (vor langer Zeit)

Der Matha-ionad² war kreisrund und hatte hohe Mauern aus aufgeschichteten, unbehauenen Steinen, von denen viele mannshoch waren. Oberhalb vom Einlass in das Rund gab es einige aufrecht stehende Dolmen, welche die Tribüne umrahmten. Das Bauwerk wirkte grob, geradezu brutal, und es erweckte den Anschein, als ob es nicht von den Coraniaid erbaut worden sein könne.
Fergal blickte sich um; es waren nur noch sechs von ihnen übrig, und er kannte sie alle seit seinen frühesten Kindheitstagen. Sie standen inmitten dieses Matha-ionad und warteten auf das Nahen des kommenden Tages. Die vergangenen Monde hatten einen grausamen Blutzoll von ihnen gefordert. Nur noch eine Prüfung, dann war die »Reinigung« vollzogen.
Kein Vogel war zu hören, als der Tag langsam erwachte. Das Licht schien das Innere des Platzes zu meiden, so, als mochte es sein Angesicht nicht diesem Ort zuwenden. Und doch erreichten zögerlich die ersten Strahlen den sandig fleckigen Grund und schienen ihn ein wenig zu erwärmen. Schlagartig hing der Geruch nach Eisen, Erbrochenem und Angst in der morgendlichen Luft.
Die sechs Kandidaten verteilten sich am Rand des Platzes. Fergal und die anderen blickten hoch zur Empore, wo nun mehrere schwarz verhüllte Gestalten standen. Endlich ging einer von ihnen an den Rand und hob seine Hand. Ein rotes Tuch wurde losgelassen und fiel zu Boden.
Dann begann es.
Airchthar hielt seine Hände vor seinen Unterleib, wo Fergals Dolch die Bauchdecke breit eröffnet hatte, und brach stöhnend zusammen. Er nickte Fergal mit zusammengekniffenen Lippen zu, welcher hinzutrat und seinem alten Gefährten mit einem Hieb in den Nacken das Leben nahm.
Fergal spürte den Luftzug, als einen Moment später ein Speer an seiner Kehle vorüber pfiff. Er rollte sich ab und sprang auf. Nur noch zwei von ihnen waren auf den Beinen und kampfbereit. Außer ihm war es Bryna, die auf der anderen Seite des Platzes stand und nun auf ihn zustürmte.
»Nathir a´faír!«³
Schlagartig ging ein Ruck durch die Kämpfer, der Kampfrausch verflog schlagartig. Bryna und Fergal hielten sofort inne. Sie ließen ihre Waffen sinken und sahen einander in die grauen Augen. Dann traten sie in die Mitte des Matha-ionad.
Die Tribüne hatte sich geleert. Die verhüllten Gestalten betraten nun den Platz und verhielten am Rand. Zwei von ihnen nahmen ihre Kapuzen ab und traten zu den beiden Überlebenden.
Dieses war das erste Mal, dass Fergal auf Corrabheinn traf. Dieser blickte Fergal prüfend an und reichte ihm die Hand.


Und so geschah es, dass Fergal in das Haus Nessa aufgenommen wurde, und Corrabheinn selbst hatte ihn zu seiner Wache bestimmt.
»Dein Wille bleibt frei, so lang er nicht gegen mich und mein Wort steht. Ein Geas bindet Dich an mich und mein Leben. Das Haus Nessa heißt Dich, Fergal, willkommen!«
Fergals Handgelenk umschloss nun ein silberner Armreif. Er blickte auf die feinen Linien im Metall, welche sich fortlaufend zu bewegen schienen und so das Auge lockten, sie weiter zu betrachten.
»Eine Reise steht bald an, Fergal. Große Gefahren warten auf uns. Mag sein, dass wir auch große Ehre für das Haus Nessa erringen können. Deine Aufgabe wird keine Leichte sein!«
»Es heißt, dass das Uibhean Nathrach4 gefunden wurde«, erwiderte Fergal zögerlich, während er den ungewohnten Armreif befühlte.
»Heißt es das?« Corrabheinn hielt inne. Fergal schien es, dass ein Schmunzeln seine Mundwinkel umspielte.
»Ja, wir machen uns auf die Suche nach dem Ei der Schlange. Komm, es gilt, vieles noch vorzubereiten!«

 

Erainn im Sommer 56 nach der Finsternis

»Calahan, Brannon und Arlen sind in der vergangenen Nacht von uns gegangen. Ihre Wunden waren zu schwer. Aber sie sind mit einem Lächeln auf den Lippen eingeschlafen.«
Fergal blickte zu der kleinen Schar von Kriegern, die vor ihm stand und ihn nun mit versteinerten Mienen anblickte.
Endlich ergriff einer von ihnen das Wort: »Mit jedem Kampf werden wir weniger, Fergal. Wir sind – mit Dir – nur noch zu siebt. Es sind nur noch Überfälle und Hinterhalte, zu denen wir fähig sind. Und auch diese zehren an unseren Kräften. Das Volk, Fergal, das Volk steht nicht mehr an unserer Seite! Sie zahlen ihre Abgaben an ihre neuen Herren, sie scheinen zufrieden. Es gibt sogar viele, die uns für gemeine Räuber halten. Wäre es nicht an der Zeit, endlich Rat im Wes, in Areínnall, zu suchen?«
Fergal runzelte die Stirn und hob mit schneidender Stimme zu einer Antwort an. »Die Seanfhir erfüllen die ihnen erteilten Aufgaben, bis sie von ihnen genommen wurde. Und dies …«
Fergal stockte und blickte zögerlich auf sein Handgelenk. Er drehte seine Handfläche nach oben und zur Überraschung aller fiel der Armreif nun zu Boden. Mit aufgerissenen Augen bückte er sich, seine Hände zitterten, als er das Schmuckstück wieder an sich nahm. Er versuchte irritiert, den Armreif wieder umzulegen, doch gelang dies nicht. Endlich blickte er auf zu seinen Begleitern.
»ER ist von uns gegangen. Wir ziehen heim in den Wes!«
Die Krieger schauten einander fragend an, dann blickten sie zu Fergal, der sich mit langsamen Schritten auf sein Pferd zubewegte. Den Männern schien es, als ob die Last von Jahrhunderten auf die Schultern ihres Anführers drückte. So hatten sie ihn noch nie gesehen!
Fergal saß auf und nickte seinen Begleitern zu.
Schweigsam folgten sie ihm zu ihren Pferden und ritten in die Nacht.
Sie reisten nur nachts und kamen langsam voran. Sie suchten Unterschlupf an abgelegenen Orten, und sorgsam wurde jeder Kontakt mit den Bewohnern des Landes vermieden.
Endlich waren Sommer und Herbst vorbei, und endlich wurden auch die Patrouillen seltener.
Fergal war immer schweigsamer geworden.
Seine Krieger hatten sich auch daran gewöhnt. Und doch machten auch sie sich ihre Gedanken. »Was ist nur mit ihm? Wie kam es zu diesem Sinneswandel? Dieser zerbrochene Armreif kann doch nicht etwas bewirkt haben, was nicht auch unser Kampf hätte bewirken können!«
»Er hat sich nicht umentschieden, Fiann. Aber es scheint etwas passiert zu sein, was unseren Auftrag änderte. Fergal ist so ruhig wie noch nie. Gestern sagte er mir, dass sein Weg nach Areínnall führen wird. Ich weiß nicht, was dies zu bedeuten hat. Doch scheinen für uns Wenige nun friedlichere Zeiten anzubrechen.«
Fiann nickte, lächelte dann zögerlich und bald immer breiter.
»Friedliche Zeiten … Das wäre wirklich was! Kein Hunger! Wohlige Wärme! Menschen, die einen wieder anlächeln und das nicht tun, weil sie einen fürchten!«
»Ja, möglicherweise wird uns dieses wieder bevorstehen. Doch ist der Weg noch weit, und wir müssen auf den kommenden eisigen Winter hoffen, dass er uns und unseren Weg beschirmt.«
So kam es, dass die Seanfhir5 aus dem alten Herzen Erainns fortzog und sich weiter dem Wes zuwandte.

 

Areínnall im Wolfsmond 57 nach der Finsternis

Die ersten Zeichen des kommenden Frühjahrs zeigten sich im Land, und die Hoffnung des Frühjahrs spiegelte sich in den Gesichtern der Bauern und Händler auf dem alten Handelsweg.
Der Weg führte lange Strecken an der Hochlandküste entlang und war die Hauptroute zwischen Almhuin im Nor und Areínnall im Süd. Über lange Strecken wand sich das Band der Straße an der Hochlandküste entlang und erfreute den Betrachter, denn steil fiel die Küste zur rechten ab. Es wirkte so, als ob vor nicht allzu langer Zeit eine furchtbare Katastrophe große Landmassen hier herausgerissen hätte.
Doch: Solche gab es nicht – oder sie war den Ó Tóthail Nathrach nicht bekannt. Die Coraniaid hatten diese kunstvolle Straße erbaut und noch immer erfüllte sie ihren Zweck.
Als die ersten Gebäude Areínnalls endlich auftauchten, schien die untergehende Sonne auf die kupferbeschlagenen Dächer der höchsten Türme und ließ sie golden gleißen.
Auf ein Zeichen Fergals hin machte die Gruppe Halt. Im langsam ersterbenden Licht des Tages schlugen sie ein letztes Nachtlager auf. Mehrfach kamen noch ein paar andere Reisende hinzu und wollten sich dazugesellen, doch überlegten sie es sich schnell, als sie die abgerissene Truppe näher in Augenschein nahmen.


Doch etwas war heute anders als in den letzten Wochen: Fergal ging zu den Packtaschen seines Pferdes und entnahm ihnen seine Rüstung. Mit prüfendem Blick musterte er sie, dann legte er sie an. Seine Hände glitten über das lange Kettenhemd aus Aithinn, welches sich unter seinen Fingern kurz zu verfärben schien, während es sich wie ein lebendiges Wesen an ihn schmiegte. Kurz umspielte der Anflug eines wehmutsvollen Lächelns seine Mundwinkel.
Seine Begleiter hatten mittlerweile das Lager aufgeschlagen und blickten staunend zu ihrem Anführer, der nun gewappnet abseits stand und das verblassende letzte Licht auf den Wällen der Burg Areínnalls betrachtete.
Fiann wandte sich von Fergal ab und mit ihm begannen auch die anderen damit, sich auf den morgigen Tag vorzubereiten.

 

Zur gleichen Zeit in Ailleacht-rigúil6 über der Hauptstadt Areínnall

Amhairgins Blick schweifte fort, vorbei an den hohen Mauern und ihren Wehrgängen. Seine blauen Augen schienen einen Punkt in der Ferne zu fixieren.
Das Knistern des Kaminfeuers untermalte das Rauschen des Meeres, welches bis hier oben zu hören war. Es ließ den Coraniaid in Anerkennung für die Wahl dieses Ortes als Hauptstadt verhalten lächeln. Es mochte sein, dass die Wahl dieses Ortes zur Hauptstadt, geschehen weder aus taktischen oder auch wirtschaftlichen Gründen, für »Menschen« schwer zu verstehen war. Doch die Wahl war vor langer Zeit durch Coraniaid getroffen worden und diese fällten ihre ihre Entscheidungen oft aus Gesichtspunkten, die für Menschen rätselhaft waren …

»Morgen werden sie eintreffen. Sein Entschluss steht fest und er erwartet, dass ich ihn akzeptiere. Das werde ich tun. Und dann wird es auf Dich ankommen, Tuirne.«
Amhairgin wandte sich um zu einer hoch gewachsenen Coraniaid. Sie trug einen goldenen Haarreif in der Form einer Schlange, der ihr langes braunes Haar zurückhielt.
»Es bleiben mir nur wenige Augenblicke, die Gnade Nathirs zu erflehen, und sein gefasster Entschluss macht mein Tun nicht leichter.«
»Erhalte sein Leben, Tuirne. Es wird an mir sein, es morgen am Griansliabh7 mit neuem Sinn zu erfüllen.«
Als Tuirne den Raum verlassen hatte, wandte sich Amhairgin erneut Areínnall zu, das sich mit seinen schlanken Türmen unter der Burg ausbreitete. Unzählige Lampen tauchten die Stadt in einen goldenen Schimmer.
»Ich brauche Dich, Fergal. Unsere Aufgabe ist noch lange nicht beendet!«

 

Areínnall am folgenden Morgen im Wolfsmond

Eine für Menschen wundersam geschwungene Straße führte vom Haupttor aus nur scheinbar ziellos durch die kunstvollen Viertel der Stadt, welche vor ewigen Zeiten von den Coraniaid erbaut worden waren.
Die Straße führte zum Taithneam-ionad8 der Stadt. Hier befand sich das Ard-Teach8 Areínnalls neben einer Anzahl kleinerer Gebäude, die ebenfalls mit ihren geschwungenen Formen dem Auge des Betrachters schmeichelten. Das Ard-Teach wies eine Anzahl von schlanken Türmen auf, die mitunter durch filigrane Brücken verbunden und mit blankem Kupfer beschlagen waren.
Es war auch für die Ó Tóthail Nathrach10 ein ungewöhnlicher Anblick, hier an diesem Ort Amhairgin, einen Coraniaid, selbst zu erblicken. Er trug ein edles Kettenhemd aus Aithinn und hatte sein Schwert Feanamorná an seiner Seite. Keine Wache begleitete ihn, und sein Blick war der Straße zugewandt; so, als wartete er auf etwas.
Während das Licht des neuen Tages zunehmend den Platz durchflutete, sammelten sich mehr und mehr Bewohner Areínnalls und beobachteten das Geschehen. Kaum einer beachtete die Coraniaid Tuirne, die sich ein wenig abseits hielt und durch ihre tief heruntergezogene Kapuze nicht zu erkennen war.
Dann endlich: Eine Gruppe von Reitern in voller Schlachtrüstung gelangte auf den Platz. Langsam überquerten sie die freie Fläche und hielten vor dem Ard-Teach. Dort wartete Amhairgin auf sie.
Fergal, denn dieser war der Anführer der Gruppe, saß ab und schritt auf Amhairgin zu. Er hielt kurz inne, zog dann einen Gegenstand hervor und legte ihn vor sich auf den Boden.
Ein kleiner Junge sagte später, dass er gesehen habe, wie Amhairgin dem Ankömmling zugenickt hatte.
Es mag sein, dass dies der Fall war. Sicher ist jedoch, dass der fremde Coraniaid plötzlich eine lange Klinge in der Hand hatte und dass er nun plötzlich aus einer tiefen Verletzung heraus blutete.
Das grün schimmernde Blut pulste auf das Weiß der Steine, die merkwürdig zu glitzern begannen. Schreie ertönten. Keiner der Zuschauer hatte damit gerechnet, und auch die Reiter waren offenbar überrascht.
Fergal taumelte, er kniete sich hin. Noch immer blickten er und Amhairgin sich an. Dann, endlich, begann Fergal vornüber zu fallen. Amhairgin hob die Hand.
Im Dunkel eines Torweges schloss Tuirne, die Weise Frau der Coraniaid, ihre Augen. Mehr bedurfte es nicht.
Amhairgin sah zu Fergal, der sich nun langsam wieder zu regen begann und sich letztlich aufrichtete. Irritiert blickte er an sich herunter. Er sah das Blut auf den glänzenden Steinen und blickte fragend zu Amhairgin.
»Nathir a´faír!«
Fergal zuckte zusammen, als wenn ihn ein Hieb getroffen hätte, und ließ seine Klinge fallen. Zitterte er? Endlich trat aus dem Dunkel Tuirne hinzu und führte ihn an Wachen vorbei in das Ard-Teach. Amhairgin folgte ihnen.
Zurück blieben sechs gerüstete Krieger, die einander fragend anblickten und auf die Rückkehr Fergals, ihres Anführers, warteten.

 

Griansliabh – der Sonnenberg – unweit von Areínnall am Abend des gleichen Tages

Der eisige Wind pfiff über den Griansliabh und ließ die Wachen schaudern. Sie zogen ihre Umhänge enger und blickten hinüber zur Solabh Fáibhille11 welche den Hügel inmitten eines uralten Leacht12 krönte.
Trotzig hielt dort die Buche seit Ewigkeiten den Winden stand, welche die Hügel in dieser Höhe peinigten. Kein Baum außer ihr hatte standhalten können. Traurig vertrocknete Reste zeugten von den vergeblichen Versuchen anderer, es ihr gleich zu tun. Sie alle waren gefallen! Alle, außer dieser Lichtbuche. Stolz reckte sie ihr Haupt empor und schien den Winden so selbst zu spotten.
Tuirne schaute versonnen zur mächtigen Krone des Baumes und lächelte. Dann legte sie ihre rechte Hand auf die Rinde und wurde eins mit dieser mächtigen Kreatur. Die Urgewalt dieser Erfahrung war immer wieder überraschend für die Coraniaid. Sie fühlte die aufsteigenden Energien, die den Baum mit Leben erfüllten und sie wie einen Freund willkommen hießen. Tief hinab fuhr ihr Geist, tief zu den feinsten Wurzeln dieses uralten Wesens.
Nur zögerlich öffnete Tuirne wieder ihre Augen und blickte zu Amhairgin, der sie fragend anschaute. Sie nickte ihm zu und sah auf ihre linke Hand, welche den Armreif hielt. Das Schmuckstück schien nun zu glühen, es pulsierte voller Kraft. Sie gab es Amhairgin, der sich zu Fergal umwandte.
»Erenagh Fergal aus dem Hohen Haus Nessa, Flatha Coraniaid! Dein Dienst als Aingeal-cosantá13 hat geendet, so wie dein Leben endete. Dein Weg führt dich nun in den Nor, um dort als Curadh ná Almhuin deinen Teil der Suche zu beginnen!«
Der Armreif umschloss wieder das Handgelenk Fergals, welcher es versonnen betrachtete. Feine Linien waren zu erkennen, zu flüchtig, als dass sie leicht zu lesen wären.
»Die Suche … Die Suche nach dem Ei der Schlange?«
Fergal blickte zu Amhairgin, und beide lächelten wissend.

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1: Hochcoraniaid; eigentlich: »An Neamh-neacha»; übersetzt: »Die, die nicht sind« (sinngemäß).

2: Hochcoraniad; übersetzt: »Kampfplatz«.

3: Ausruf (in aller Regel eine zwingende Anordnung, Befehl, Anweisung) in Hochcoraniaid; übersetzt: »Nathir sieht!«, beispielsweise im Sinne von »Nathir sieht, was du tust.«

4: Hochcoraniaid; übersetzt: »Ei der Schlange«.

5: Erainnisch; übersetzt: »Die Alten«. Alter Ehrentitel der Wachen von Forrach Sean.

6: Hochcoraniaid; übersetzt: »Majestätisch, schön«. Der Name bezieht sich auf die erhabenen, berückend schönen Türme und Bauwerke der Burg, die dereinst von den Coraniaid hoch über der Stadt erschaffen wurde.

7: Erainnisch; übersetzt: »Sonnenberg«.

8: Hochcoraniaid; übersetzt: »Zauberhafter Platz«

9: Erainnisch; übersetzt: »Hohes Haus, »Palast«.

9: Erainnisch. Die Ó Tóthail Nathrach sind die Bewohner Erainns.

11: Erainnisch; übersetzt: »Lichtbuche«.

12: Erainnisch; übersetzt: »Steinkreis«.

13: Hochcoraniaid; übersetzt: »Persönliche Wache«, »Leibwache« (nur bei den Coraniaid in dieser Form gebräuchlich und in aller Regel durch ein Geas besiegelt.)